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3. Oktober 2017

Wellfleisch und ein Fußballer waren die Stars

Ex-Profi Bernhard Trares berichtet beim Schlachtfest aus seiner Karriere

(wy) Bereits zum zwölften Mal lud der FC Germania Friedrichsfeld am Feiertag des 3.Oktober zu seinem Schlachtfest in die Scheuer von Christel und Walter Ries. „Als es in der Nacht zuvor noch heftig geregnet hatte, habe ich schon schlimmste Befürchtungen gehabt“, bekannte FC-Vorsitzender Bernd Hoffmann, der das Fest mit seiner Mannschaft erneut in vorbildlicher Weise stemmte. Pünktlich zum Sonnenaufgang hatten sich die Regenwolken jedoch verzogen und so konnte sich die Friedrichsfelder Bevölkerung zu Fuß zu der inzwischen sehr beliebten und zu einer festen Hausnummer gewordenen Veranstaltung schreiten. „Der erste Besucher war um 10:21 Uhr da“, hatte einer der Helfer des eigentlich für 11 Uhr angesetzten Schlachtfests beobachtet. Es ist ein deutliches Signal: Die Friedrichsfelder lieben und schätzen diese Veranstaltung und bewiesen dies ausdrücklich durch ein volles Haus. Zur Mittagszeit waren alle Sitzgelegenheiten restlos belegt, die Essensausgabe arbeitete im Akkord, um dem Ansturm Herr zu werden. Am Ende waren jedoch alle wieder zufrieden. „Das Wellfleisch war wieder hervorragend, zudem ist das Ambiente einfach gemütlich“, bekannte einer der Gäste, der sich auch noch einen Kuchenteller packen ließ und glücklich den Heimweg antrat. Doch Essen, Trinken und Geselligkeit sind für die Organisatoren bei dieser Veranstaltung nicht alles. Jedes Jahr gelingt es den Verantwortlichen, eine prominente Person aus der Welt des Sports einzuladen, um ein Interview vor den Gästen durchzuführen. Waren in den Vorjahren noch Elisabeth Seitz, Uwe Gensheimer, Nadine Gonska und Lydia Haase zu Gast, so konnte in diesem Jahr mit dem in Bensheim geborenen Bernhard Trares eine sehr erfolgreiche Fußballer-Persönlichkeit gewonnen werden. Trares wurde 1983 mit der A-Jugend von Eintracht Frankfurt Deutscher Meister, als Höhepunkt konnte er 1999 mit dem SV Werder Bremen den DFB-Pokal gewinnen. 2001 wechselte Trares für ein Jahr zum SV Waldhof Mannheim in die 2.Bundesliga. „Es war ein unzufriedenstellendes Jahr“, erklärte der heute 52-Jährige, warum er nach nur einer Saison die Blau-Schwarzen wieder verließ und zum Karlsruher SC wechselte. Weiterhin gab Trares einen Einblick in sein früheres Leben als Fußball-Profi sowie in seine Karriere als Trainer. Stefan Zyprian führte einmal mehr souverän durch dieses Gespräch, sein Interviewgast war auch noch nach diesem offiziellen Teil für viele Gespräche mit den Gästen zugegen. Bianca und Thomas Dehoust boten zudem im Außenbereich wieder ihr umfangreiches Kürbissortiment sowie hausgemachte Kürbissuppe feil. Zu guter Letzt wurde auch der Verkauf des neuen Friedrichsfeld-Kalenders 2018 gestartet, der ab sofort auch in der Merian-Apotheke in Friedrichsfeld käuflich zu erwerben ist. Als Fazit bleibt stehen: Es war eine erneut rundum gelungene Veranstaltung, die ihre Funktion als Besuchermagnet einmal mehr unterstrich. Und am späten Nachmittag hatten sich die bedrohlichen dunklen Wolken ebenso verzogen wie die Sorgenfalten von Organisator Bernd Hoffmann. 

 


3. Oktober 2016

Zwillings-Tag beim Friedrichsfelder Schlachtfest

Nico und Marcel Seegert als Interviewgäste / Voll besetzte Bänke in der Ries-Scheuer

(wy) Nachdem die Organisatoren des Friedrichsfelder Schlachtfestes am 3. Oktober in den letzten Jahren scheinbar einen Pakt mit dem Wettergott geschlossen hatten und sich jedes Mal über strahlenden Sonnenschein und ein gut besetztes Haus freuen durften, wurden die Verantwortlichen in diesem Jahr vor eine harte Bewährungsprobe hinsichtlich der Treue der Friedrichsfelder gestellt. Als Bernd Hoffmann, Vorsitzender des ausrichtenden FC Germania Friedrichsfeld um halb zwölf noch etliche leere Bänke sah, befürchtete er schlimmstes. „Es war regnerisch und ungemütlich. Aber danach setzte ein regelrechter Run ein, so dass wir am Ende so vollbesetzt waren, wie selten zuvor“, steigerte sich Hoffmanns Laune anschließend minütlich. In der Tat, nach 12 Uhr waren alle Tische besetzt, eine meterlange Schlange an der Essensausgabe sprach dann auch bildlich für die Beliebtheit des Festes. „Es ist immer sehr gemütlich, das Essen ist hervorragend und die Veranstaltung ist unterhaltsam“, war es Helmuth Pfeil, einem Gast, der noch keines der bisherigen elf Schlachtfeste verpasst hatte, zu entlocken. Damit sprach Pfeil auch zweifellos das interessante Rahmenprogramm an. Seit vielen Jahren haben es sich die Germanen schon zur Tradition gemacht, eine prominente Persönlichkeit aus der Welt des Sports, die zudem noch einen Bezug zu Mannheim hat, einzuladen. In der Vergangenheit waren dies mit Nadine Gonska (Leichtathletik), Elisabeth Seitz (Turnen) und Uwe Gensheimer (Handball) bereits Olympiateilnehmer und –medaillengewinner, mit Lydia Haase (Hockey) auch eine Europameisterin. In diesem Jahr gelang es den Verantwortlichen, mit den Zwillingen Nico und Marcel Seegert zwei Spieler des Fußball-Regionalligisten SV Waldhof Mannheim zu gewinnen. In kurzer Zeit verwandelte sich die Ries-Scheuer in der Vogesenstraße fast schon in eine Fankurve. Richard Soppa führte durch das Gespräch und fühlte den beiden gebürtigen Mannheimern auf den Zahn. Deren Bezug zu Mannheim haben sie nie verloren. „Als wir in Hoffenheim gespielt haben, haben wir im Training immer ein aktuelles Waldhof-Trikot unter den Trainingsklamotten getragen“, erklärte Nico Seegert. Das Interview bedeutete dann 30 Minuten Kurzweile und beste Unterhaltung, danach nahmen sich die Waldhof-Spieler noch ausreichend Zeit, um jeden Autogrammwunsch zu erfüllen. Und als dann Nico und Marcel Seegert noch neben den Hoffmann-Zwillingen Bernd und Gerd aus Friedrichsfeld posierten, sah man auf einmal nur noch Zwillinge. Für Stimmung in der Scheuer sorgten dann aber auch die „Dummbabbler“, die ihren Stammtisch einmalig von den Kleintierzüchtern in die Vogesenstraße verlegten und dem FC Germania dafür einen Spielball spendeten. „Im Gegenzug haben sie dann bei uns abgeräumt“, verwies Hoffmann auf die zahlreichen Preise, die beim Gewinnspiel in die Hände der „Dummbabbler“ wanderten. Bianca und Thomas Dehoust boten zudem im Außenbereich wieder ihr umfangreiches Kürbissortiment sowie leckere Kürbissuppe feil. Zu guter Letzt wurde auch der Verkauf des neuen  Friedrichsfeld-Kalenders 2017 gestartet. Eine rundum gelungene Veranstaltung, unter der als Fazit nur stehen bleibt: Den Friedrichsfeldern ist am 3.Oktober das Wetter egal.

 


3. Oktober 2015

Prominente Gäste beim Friedrichsfelder Schlachtfest

Nadine Gonska und Rüdiger Harksen stehen Rede und Antwort

(wy) Ein kleines Jubiläum durften die Veranstalter ausgerechnet am 25. Jahrestag der Deutschen Einheit feiern. Zum zehnten Mal lud der FC Germania die Friedrichsfelder Bevölkerung zum inzwischen fest etablierten und beliebten Schlachtfest in die Scheuer von Christel und Walter Ries ein. Und wieder einmal schienen die Fußballer gemeinsam mit den Friedrichsfeldern einen Pakt mit dem Wettergott geschlossen zu haben, denn die Sonne strahlte vom Himmel und bot beste Rahmenbedingungen für das Schlachtfest. Das Wellfleisch mit Kraut und die Bratwürste fanden reißenden Absatz, letztlich standen auch noch etliche Besucher mit Schüsseln bewaffnet bei der Essenausgabe und nahmen sich ihre Rationen für den nächsten Tag mit. „Das spricht für die seit Jahren bewährte Qualität“, bewertete FC-Vorsitzender Bernd Hoffmann den Andrang. Erneut standen die Besucher bereits vor Öffnung der Scheuer um 11 Uhr Schlange, um einen der begehrten Plätze zu ergattern. Direkt im Eingangsbereich boten Bianca und Thomas Dehoust wie jedes Jahr ihr umfangreiches und buntes Kürbissortiment sowie auch eine Kürbissuppe an. Dennoch stellte Hoffmann in diesem Jahr eine leichte Veränderung zu den Vorjahren fest. „Nachdem in den letzten Jahren stets eine Rush-Hour an der Essensausgabe war, hat sich das dieses Mal mehr verteilt, so dass die Wartezeiten kürzer waren“, so Hoffmann, der aber bestätigt, dass die Besucherzahl dennoch konstant blieb. Und so waren es auch etwa 200 Besucher, die am frühen Nachmittag den Hauptteil des offiziellen Programms miterlebten. Zu einer schönen Tradition geworden ist es, zum Schlachtfest auch prominente Nachwuchssportler aus der Region zu einem Interview einzuladen. In diesem Jahr stellten sich der Sprint-Bundestrainer und mehrfache Olympiateilnehmer Rüdiger Harksen und dessen Schützling und EM-Teilnehmer Nadine Gonska von der MTG Mannheim den Fragen. In professioneller Manier führte der Dieter Kürten Friedrichsfelds, Stefan Zyprian, durch das Interview. „Ich komme eigentlich aus Seckenheim. Ich weiß nicht, ob man das hier sagen darf aufgrund der Rivalität, aber ich muss betonen, dass ich klasse finde, was hier aufgezogen wird“, leitete Harksen in seine Antworten ein und lobte damit die Veranstaltung. Nadine Gonska, zweifache Deutsche Meisterin mit der 4x100m-Sprintstaffel, berichtete, wie sie eigentlich nur als „Nebenbei-Hobby“ zur Leichtathletik kam, über ihren Trainingsalltag und die Ambitionen, die Olympischen Spiele 2016 in Rio zu erreichen. Anschließend trugen sich die beiden noch in das Goldene Buch des FC Germania Friedrichsfeld ein. Zudem startete der Verkauf des neu aufgelegten Friedrichsfeld-Kalenders 2016, der ab sofort auch in der Merian-Apotheke erhältlich ist. Ein Gewinnspiel sorgte dann auch noch einmal für Spannung und Unterhaltung. „Damit war aber noch lange nicht Schluss,“ berichtete Hoffmann über das gute Sitzfleisch der Friedrichsfelder, rundete aber mit Dankesworten einen mehr als gelungenen Feier- und Festtag ab. „Ohne unseren zahlreichen Helfer und Kuchenspender würden wir das gar nicht stemmen können.“ Die Friedrichsfelder hingegen dürften nun bei den nächsten Ausscheidungs-Wettkämpfen für die Olympischen Spiele ein besonderes Auge auf Nadine Gonska legen „und ihr intensiv die Daumen drücken“, wie Zyprian betonte.    

 


3. Oktober 2014

Antworten rund um den Reitsport auf dem Schlachtfest

(wy) „Wir sind froh, dass uns die Friedrichsfelder treu geblieben sind“, begrüßte Bernd Hoffmann, Vorsitzender des FC Germania Friedrichsfeld die Besucher beim Schlachtfest, und verwies mit einem Schmunzeln auf das Freibad-Wetter, das sich am Tag der Deutschen Einheit breit machte. Schon vor dem offiziellen Startschuss um 11 Uhr drängten sich die Besucher vor dem Tor der Scheuer von Christel und Walter Ries, „die einmal mehr hervorragende Gastgeber waren“, so Hoffmann. Direkt im Eingangsbereich boten Bianca und Thomas Dehoust wie jedes Jahr ihr umfangreiches und buntes Kürbissortiment sowie auch eine Kürbissuppe an. Neu war zudem ein erstmals eingerichteter Stand mit einem Honigverkauf. Um die Mittagszeit hatten sich die Sitzbänke in der Scheuer bis auf den letzten Platz gefüllt, und bevor Hoffmann den Startschuss für die Essensausgabe gab, ließ er es sich nicht nehmen, die Gäste, zahlreiche Vertreter der ortsansässigen Vereine, Gewerbetreibende aus dem Ort sowie die Ehrenmitglieder des FC Germania zu begrüßen. Das frisch zubereitete Wellfleisch mit Kraut und auch die Bratwürste mit Kraut fanden anschließend reißenden Absatz und auch die Resonanz der Besucher war durchweg positiv. „Die Teller waren leer, insofern muss alles gestimmt haben“, zeigte sich Hoffmann zufrieden. Zu einer großen Tradition geworden ist es, prominente Sportler aus der Region zu einem Interview in die Scheuer zu bewegen. In diesem Jahr standen Amateur-Rennreiterin Hanna Kreisel und ihr Besitzer-Trainer Marco Klein bei den Fragen von Moderator Richard Soppa Rede und Antwort. Dass die beiden sich in der familiären Atmosphäre sehr wohl fühlten, wurde schnell offensichtlich. Spätestens als Marco Klein die nicht ganz ernst gemeinte Frage von Dieter Baier aus dem Publikum („Reiten Frauen nur auf Hengsten?“) hervorragend konterte, war das Eis endgültig gebrochen. Sehr ausführlich berichteten die beiden über den üblicherweise nicht sehr öffentlichkeitswirksamen Alltag im Rennstall. Doch als Soppa abschließend noch einen Insider-Tipp für den nächsten Renntag auf der Waldrennbahn entlocken wollte, musste auch Klein passen. „Ich würde natürlich auf mein Pferd Saibaba setzen.“ Anschließend trugen sich die beiden in das Goldene Buch des FC Germania Friedrichsfeld ein und Hanna Kreisel spielte anschließend auch noch Gewinnspielfee und zog die Sieger. Zudem startete der Verkauf des neu aufgelegten Friedrichsfeld-Kalenders 2015, der ab sofort auch bei Schreibwaren Rudolph sowie in der Merian-Apotheke erhältlich ist. „Damit war aber noch lange nicht Schluss,“ berichtete Hoffmann über das gute Sitzfleisch der Friedrichsfelder, rundete aber mit Dankesworten einen mehr als gelungenen Feier- und Festtag ab. „Ohne unseren zahlreichen Helfer und Kuchenspender würden wir das gar nicht stemmen können.“

 


 

3. Oktober 2013

Lydia Haase steht auf dem Schlachtfest Rede und Antwort

(wy) Wieder einmal machten der FC Germania und die Friedrichsfelder Bevölkerung dem Tag der Deutschen Einheit alle Ehre und vereinigten sich in der Scheuer von Christel und Walter Ries in der Vogesenstraße zum beliebten Schlachtfest. „Wir denken jedes Jahr, dass es gar nicht mehr besser geht, aber dann werden wir stets eines Besseren belehrt,“ zeigte sich Bernd Hoffmann, Vorsitzender des Fußballvereins, vom Andrang mehr als überwältigt. Als sich die Tore um 11 Uhr öffneten, strömten bereits die ersten wartenden Gäste am umfangreichen, bunten und herbstlich geschmückten Kürbissortiment von Bianca und Thomas Dehoust vorbei in die Scheuer, wo die zahlreichen Bänke um die Mittagszeit bis auf den allerletzten Platz belegt waren. In Zweierreihen warteten die hungrigen Besucher bei der Essensausgabe auf das einmal mehr von Lob überschüttete frisch zubereitete Wellfleisch aus der Metzgerei Sitzler, alternativ gab es aber auch Hausmacher-Platten oder Bratwürste mit Sauerkraut. Zahlreiche Vereinsvertreter aus Friedrichsfeld, aber auch Gewerbetreibende sowie Ehrenmitglieder und Spieler des Fußball-Klubs gaben sich die Ehre. Zudem konnte die Tradition fortgeführt werden, prominente und erfolgreiche Sportler aus der Region zu einem Interview in der Scheuer zu gewinnen. Nach Elisabeth Seitz (Turnen), Uwe Gensheimer (Handball) oder Rainer Adolf (Fußball) hat sich in diesem Jahr die frisch gebackene Hockey-Europameisterin Lydia Haase bereit erklärt, sich den Fragen von Moderator Richard Soppa zu stellen. Und auch sie zeigte sich „beeindruckt über die Gemeinschaft in diesem Mannheimer Vorort“, wie sie selbst betonte. „Es ist wirklich wie eine Familie und das habe ich so noch selten erlebt“, sprach sie über das prall gefüllte Haus. Über Friedrichsfeld selbst wusste die in Leipzig geborene Hockey-Spielerin nur, dass es auf halbem Wege zwischen ihrem Wohnort Heidelberg und dem Trainingsort Mannheim liege. Sehr sympathisch und bodenständig berichtete die 27-Jährige über ihre sportliche Laufbahn, ihr Erreichtes, aber auch ihre Wünsche und Ziele. Im Anschluss trug sie sich in das Goldene Buch des FC Germania Friedrichsfeld ein und erfüllte zudem jeden noch so ausgefallenen Autogrammwunsch.

Inzwischen hatte das üppige und variantenreiche Kuchenbüffet bereits seine ersten größeren Lücken erfahren, auch die Schmuckausstellung von Daniela Radocsi im Nebenraum fand reges Interesse. Außerdem verkaufte die Gruppe „Basteln für jedermann“ aus der Johannes-Calvin-Gemeinde Kreatives für den guten Zweck. Mit den Einnahmen soll ein neuer Standort der sogenannten „Hugenotten-Stele“ finanziert werden. Ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen rundete das offizielle Programm ab, zudem startete der Verkauf des neu aufgelegten Friedrichsfeld-Kalenders 2014, der ab sofort auch in der FC Germania Vereinsgaststätte sowie bei Schreibwaren Rudolph und Schnabel erhältlich ist. „Damit war aber noch lange nicht Schluss,“ berichtete Bernd Hoffmann über das gute Sitzfleisch der Friedrichsfelder, rundete aber mit Dankesworten einen mehr als gelungenen, mit dem passenden Wetter gekrönten Feier- und Festtag ab. „Ohne unseren zahlreichen Helfer würden wir das gar nicht stemmen können. Auch der Familie Ries können wir nicht genügend danken für die Bereitstellung der Räumlichkeiten, und Hugo Sitzler, der seit Jahren das hervorragende Fleisch stellt, gilt unsere Dankbarkeit.“ Während Lydia Haase wieder Richtung Trainingsplatz entschwand, schlenderten die ersten Friedrichsfelder mit großen Kuchenpaketen nach Hause.

Weitere Eindrücke:

  


  

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

3. Oktober 2012

Waldhof-Torhüter Rainer Adolf beehrt Friedrichsfelder Schlachtfest

(wy) Mit einem strahlenden Grinsen im Gesicht zückte Vorsitzender Bernd Hoffmann am späten Nachmittag nochmal in sein Mikrofon. Nicht allein, dass er mit seinem schier unerschöpflich wirkenden Helferteam einmal mehr über ein volles Haus beim Friedrichsfelder Schlachtfest zurückblicken konnte. Er durfte zudem den noch verbliebenen Gästen mitteilen, dass die erste Mannschaft des Vereins im Achtelfinale des Kreispokals einen glanzvollen 5:1-Auswärtserfolg beim Ligakonkurrenten TSV Neckarau feiern konnte. Einige Stunden zuvor war dem Vorsitzenden dagegen die Anspannung vor einem der härtesten Tage des Vereinsjahres noch deutlich anzumerken. Bereits als die Scheuer von Christel und Walter Ries in der Vogesenstraße gegen 11 Uhr ihre Pforten öffnete, kannte der Ansturm kaum Grenzen. Vorbei an Bianca und Thomas Dehoust, die einmal mehr ihr umfangreiches und in allen Farben und Größen schimmerndes Kürbissortiment anboten, strömten die Massen auf die gegenüber 2011 um einige Bänke erweiterten Sitzgelegenheiten. Dennoch musste Bernd Hoffmann später zugeben: „Wir mussten sogar noch weitere Tische und Bänke beischaffen. Doch wenn es dazu kommen muss, haben wir alles richtig gemacht.“ Kein Wunder, haben das hervorragende Wellfleisch mit Kraut sowie die Hausmacher-Platten oder die Bratwürste aus dem Bestand der Metzgerei Sitzler, inzwischen auch schon einen ausgezeichneten Ruf und locken die Friedrichsfelder am Deutschen Nationalfeiertag aus dem Haus in die Scheuer. Doch nicht nur die Befriedigung des leiblichen Wohls ist den Veranstaltern vom FC Germania eine Herzensangelegenheit, sie locken auch mit einem kleinen, aber attraktiven Programm. Nachdem in den Vorjahren unter anderem mit Elisabeth Seitz eine aktuelle Olympiateilnehmerin im Turnen sowie Uwe Gensheimer ein Handball-Nationalspieler der Einladung der Germanen folgten, gelang es dieses Mal, mit Rainer Adolf den derzeitigen Stammtorhüter des Regionalligisten SV Waldhof Mannheim zum Interview in die Scheuer zu holen. Der im Allgäu geborene und aufgewachsene Fußballer stellte sich den bestens vorbereiteten Fragen von Stefan Zyprian, der das Interview gekonnt moderierte und dem 1,94 Metern großen Schlussmann einige interessante Aussagen entlocken konnte. Dass Rainer Adolf ein bodenständiger und sympathischer Sportsmann ist, bewies er, indem er nach dem offiziellen Teil nicht gleich das Weite suchte, sondern sich für das ein oder andere Gespräch, Foto und Autogramm zur Verfügung stellte. „Ein besonderes Schmankerl war natürlich, den Rainer Adolf mit unserem früheren Auswahltorhüter Arthur Brümmer zusammen zu bringen,“ strömte es aus Vereinsarchivar Helmuth Pfeil nicht ohne Stolz heraus. Schließlich spielte der Waldhof-Torhüter dann auch noch Glücksfee und zog unter allen bisherigen Spendern für das große Kunstrasenprojekt vier Gewinner von bereitgestellten Preisen. Gerhard Braun räumte dabei am Ende den Hauptgewinn ab und darf sich nun über einen Reisegutschein freuen. Karl-Heinz Herre und Gerd Lottermann hießen die gezogenen Gewinner von Essensgutscheinen im Friedrichsfelder Hof und Corfu Palace. Und Erwin Grabenauer durfte sich letztlich über eine Weihnachtsgans freuen, die der ebenfalls anwesende Bauer und Stadtrat Richard Karl gespendet hatte. Mit dem Ende des offiziellen Teils hatte auch schon der Run auf das einmal mehr üppig bestückte Kuchenbüffet begonnen und schien fast unersättlich. Daniela Radocsi und Eva-Maria Schwefel präsentierten zudem im Nebenraum ihren selbst kreierten Schmuck und Petra Otz stellte ihre PartyLite-Artikel vor. Vorsitzender Bernd Hoffmann hatte dann im Nachgang die richtigen Worte für seine ganze Crew parat: „Ich muss mich bei allen bedanken, die uns mit Tatkraft, aber auch mit Kuchenspenden unterstützt haben. Ohne sie gäbe es dieses phantastische Fest nicht.“ Zum Schluss hatte er aber noch ein paar Geschenke mitgebracht für die Gastgeber Christel und Walter Ries, die die Scheuer einmal mehr zur Verfügung gestellt haben. Für Karlheinz Borho, der vor kurzem seine beliebte Backstube schließen musste, gab es vom Germania-Vorstand auch noch ein Präsent: „Als alter Germane erhält er von uns ein Vereinspoloshirt. Wir bedauern die Schließung seiner Bäckerei sehr, denn er hat uns auf Veranstaltungen immer mit bester Qualität unterstützt. Damit verlieren wir ein Stück Friedrichsfeld.“