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Jährlich spendet der FC Germania Friedrichsfeld Trikotausrüstungen, die aufgrund von Neuanschaffungen nicht mehr benötigt werden, in bedürftige Regionen der Welt.

 

Unsere bisherigen Projekte:

2009:    Ghana:    Kwahu Atibie Odwen Anomah FC

2010:    Haiti:        Champions Pétion-Ville

2011:    Nepal:      CS Sano Gaucharan   /    St.Xavier's School Jawalakhel

2012:    Bolivien:  Huichuraya      /    Challacollo       /      Santiago O'kola

2013:    Papua-Neuguinea:    Rapatona FC

2014:    Tansania:        Kigoma

2015:    Uganda:        Kampala (Watoto Wasoka)

2016:    Vanuatu:    Amicale FC

 


23.12.16

FC Germania beschert Südseekicker

Trikotspende nach Vanuatu

(wy) Die Weihnachtszeit ist bekanntlich die Zeit im Jahr, in der die Menschen besonders spendabel sind. Auch der FC Germania Friedrichsfeld hat es sich in den letzten Jahren stets zum Prinzip gemacht, bedürftige Länder zu beschenken. Funktionsfähige Sportausrüstung, die aufgrund von Neuanschaffungen oder Unvollständigkeiten nicht mehr benötigt werden, schicken die Fußballer seit acht Jahren in die 3.Welt oder in Gebiete, die aufgrund von Naturkatastrophen zuletzt arg gebeutelt waren. Letzteres trifft insbesondere auf die Südseeinsel Vanuatu zu, die im März 2015 von einem Zyklon heftig verwüstet wurde. Viele einfach gebaute Häuser waren zerstört worden, manche bewohnte Inseln von der Außenwelt abgeschnitten und ein paar Dutzend Menschen verloren ihr Leben. „Dass der Sport in diesen Situationen eher zweitrangig ist, ist klar“, kann FC-Geschäftsführer Andi Nowey nur erahnen, was in den Menschen vor Ort vorgeht. „Dennoch haben wir in den letzten Jahren immer eine Reaktion erfahren, die uns in unserem Bestreben bestätigt hat.“ Klar könne ein Satz Trikots keine Mahlzeit ersetzen oder Wunden heilen, so Nowey, doch zumeist ist der Fußball die erste Sache, die in solchen Situationen für Ablenkung sorgt. Fußballvereine, Schulen oder andere Einrichtungen in Ghana, Haiti, Nepal, Bolivien, Papua-Neuguinea, Tansania und Uganda hat der FC Germania in den vergangenen Jahren bereits mit Ausrüstungsspenden bedacht. Dieses Mal ging das große Paket nach Vanuatu und dort an den Klub Amicale FC. Der deutsche Honorarkonsul Jörg Schwartze überbrachte die Trikots aus Friedrichsfeld an George Regenvanu, einem Vertreter des Klubs, der nach eigener Aussage bereits von Geburt an Fan der deutschen Nationalmannschaft ist. „Ich werde Deutschland von nun an noch mehr unterstützen und werde andere Fußballfans in Vanuatu ermutigen, mir dabei zu folgen“, ließ Regenvanu anschließend verlauten. Dass dies nicht die letzte Spendenaktion des FC Germania ist, das scheint klar. „Inzwischen sind auch andere Vereine auf unsere Aktion aufmerksam geworden und möchten uns unterstützen“, berichtet Nowey hier über eine Zusage der DJK Fortuna Edingen-Neckarhausen, sich hier anzuschließen. Wohin es bei der nächsten Trikotspende geht, ist derweil noch offen. „Doch die Planungen hierfür beginnen demnächst“, erklärte Nowey.  

 


29.12.15

Germanen beglücken "Watoto Wasoka"

Jährliche Trikotspende ging in diesem Jahr nach Kampala in Uganda

(wy) Weihnachten ist die Zeit, in der die Menschen spendabel sind. Das gilt seit einigen Jahren auch für den FC Germania Friedrichsfeld, der es inzwischen zu einer Tradition gemacht hat, ausrangierte, aber durchaus noch funktionsfähige Sportausrüstung in eine bedürftige Region der Welt zu spenden. Auch in diesem Jahr machte der Fußballklub wieder ein großes Paket fertig. Nachdem in den Vorjahren die Empfänger in Ghana, Haiti, Nepal, Bolivien, Papua-Neuguinea und Tansania lagen, war das jüngste Ziel mit Uganda erneut in Afrika beheimatet. Nach dem vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen veröffentlichten Weltentwicklungsbericht liegt Uganda dort unter den knapp 200 geführten Nationen weit unten und zählt damit zu den ärmsten Ländern der Erde. „Get Fit“, eine in Kampala in Uganda beheimatete Organisation, die sich der Verfolgung einer klimafreundlichen kohlenstoffarmen Entwicklung verschrieben hat, die zur Folge hat, Wachstum, Armutsbekämpfung und Klimaschutz zu unterstützen. Der Deutsche René Meyer aus Wuppertal gehört dieser Organisation an und hat sich bereit erklärt, die Sportausrüstung, die vom FC Germania zur Verfügung gestellt wurde, zu überführen und zu überreichen. „Wir sind froh, dass wir unsere Spende an zuverlässige Hände weiterreichen konnten und freuen uns, dass die Ware an richtiger, bedürftiger Stelle angekommen ist“, zeigt sich FC-Geschäftsführer Andi Nowey, der das Projekt „Trikotspende in die 3.Welt“ von Seiten des FC Germania koordiniert hat, zufrieden. In Uganda angekommen, leitete Meyer die Sportausrüstung des Fußballvereins, die aus Trikots, Fußballschuhen, einem Ball und Schlüsselbänder bestand, an die Organisation „Watoto Wasoka – Football made in Slums“ weiter. Im Spätsommer 2009 gründete eine kleine ugandisch-deutsche Gruppe aus Sozialarbeitern, Erziehern, Psychologen und Fußballtrainern in Kampala diese Organisation mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen aus den Slums eine Alternative zum Leben auf der Straße zu bieten und ihnen Zugang zum Bildungssystem zu verschaffen, indem Fußball als Medium genutzt wurde. „Denn egal, wo auf der Welt man schaut – man sieht direkt, wie populär Fußball ist“, sagt Meyer. „In jedem noch so kleinen Dorf entdeckt man ein Fußballfeld, egal wie klein oder entfernt jeglicher Zivilisation dieses Dorf sein mag. Uganda ist hier keine Ausnahme.“ Ganz im Gegenteil, in Uganda ist Fußball eine Leidenschaft für Jedermann und jedes Kind. Meyer berichtet weiter: „Wir konnten die Trikots als verfrühte Weihnachtsgeschenke überreichen. Die Kinder waren selbstverständlich sehr glücklich. Die Empfänger sind hauptsächlich die Kinder, die regelmäßig bei uns bleiben, da sie aus verschiedenen Gründen wie häusliche Gewalt nicht in ihre Familien zurückkehren können.“ Auch für das kommende Jahr soll die Tradition der Trikotspenden fortgeführt werden. Entsprechende Zielorte sind bereits ausgewählt. „Es ist großartig, dass wir dieses Projekt seit vielen Jahren durchziehen konnten und wir sind bei den Bildern, die uns bislang erreichten, überall auf strahlende Gesichter gestoßen. Das ermuntert sehr, weiter zu machen“, sagt Nowey. 

 


23.12.14

Germanen machen Waisenkinder in Tansania glücklich

Jährliche Trikotspende des Fußballvereins geht nach Kigoma

(wy) Der FC Germania Friedrichsfeld geht um die Welt. Seit mehreren Jahren schon beschert der Fußballverein Sportvereine oder Schulen in bedürftigen Ländern mit nicht mehr benötigter Sportausrüstung. Nach Ghana, Haiti, Nepal, Bolivien und Papua-Neuguinea wurden in den letzten Jahren Pakete mit Trikots, Fußballschuhen und Sportausrüstung geschickt. In diesem Jahr kehrten die Fußballer auf den afrikanischen Kontinent zurück und machten sich die dienstlichen Reise des Friedrichsfelders Jürgen Steinmann nach Tansania zunutze und gaben ihm ihr Spende gleich mit. „Im Zuge regelmäßiger geschäftlicher Reisen nach Kigoma in Tansania habe ich zum ersten Mal im Februar 2014 das dortige Waisenhaus besucht, um einen Überblick zu gewinnen. Ich habe dabei den Bolzplatz gesehen und nachgefragt, wie viele Jungen und Mädchen sich für Fußball interessieren und dabei festgestellt, dass oft gekickt wird, aber weder Fußballschuhe noch Trikots zur Verfügung stehen“, berichtet Steinmann. Sehr schnell war von Seiten des Mannheimer Fußballklubs daraufhin ein Paket geschnürt mit Kindertrikots, die aus dem eigenen Bestand stammen, aufgrund von Neuanschaffungen aber nicht mehr benötigt wurden. „Die Kinder waren überglücklich und unmittelbar nach der offiziellen Übergabe wurden die Trikots und Schuhe bei einem Fußballspiel eingeweiht: Jüngere gegen Ältere und am Ende alle gegen den „Mzungu“, den weißen Europäer“, schildert Steinmann. Die Region Kigoma mit Kigoma als größter Stadt liegt am Tanganjika See im Westen Tansanias an der Grenze zu Burundi und Kongo. Kigoma ist eine der ärmsten,  isoliertesten und am wenigsten entwickelten Regionen Tansanias. 60% der Bevölkerung lebt von weniger als drei Euro pro Tag, die Kindersterblichkeit liegt bei 12,6% (zum Vergleich: in Deutschland bei 0,3%). Das Waisenhaus, der Empfänger der Trikotspende, wurde 1995 eröffnet und beheimatet 52 Waisen (32 Jungen und 20 Mädchen) zwischen 3 und 16 Jahren. Alle Waisen kommen aus der Region Kigoma und werden unabhängig von ihrer Religions- oder Stammeszugehörigkeit aufgenommen. Die Einrichtung wird vom Jane Goodall Institute (Jane Goodall ist eine bekannte Forscherin und hat bahnbrechende Erkenntnisse über Schimpansen gewonnen in Gombe, nahe Kigoma) unterstützt und wird hauptsächlich durch Spenden finanziert, die dann für Medizin, Essen, Schule, und - sofern möglich - für kulturelle und sportliche Aktivitäten verwendet werden. „Wir denken, dass die Spende hier genau an der richtigen Stelle angekommen ist“, so Germania-Geschäftsführer Andi Nowey. „Großartig ist auch, dass uns Jürgen Steinmann die Logistik der Trikots, was immer mit einem immensen Aufwand für unseren kleinen Verein verbunden ist, abgenommen hat.“ In dem Paket des FC Germania befanden sich zwei grüne und ein gelber Trikotsatz für Kinder und Jugendliche sowie fünf Paar Fußballschuhe, die von Katrin Binder aus der Merian-Apotheke zur Verfügung gestellt wurden, und ein Fußball. Auch in 2015 soll die Tradition fortgeführt werden und eine bedürftige Region in der Welt eine kleine sportliche Aufmerksamkeit aus dem Materiallager des FC Germania Friedrichsfeld erhalten. „Die Planungen hierzu haben bereits begonnen. Das Ziel wird allerdings noch nicht bekannt gegeben“, so Nowey. Ein großer Dank an dieser Stelle an Jürgen Steinmann, der den Transport und die Übergabe der Trikots vorgenommen hat.

Weitere Eindrücke:


 

22.12.13

Germania-Trikots sorgen im Pazifik für strahlende Gesichter

Fußballklub spendet Trikotsätze nach Papua-Neuguinea

(wy) Der FC Germania Friedrichsfeld geht um die Welt. Und damit ist nicht der kürzlich auf den modernsten Stand gebrachte Internetauftritt des Fußballvereins gemeint. Seit einigen Jahren hat es sich der Klub aus dem Mannheimer Vorort zur Aufgabe gemacht, dort zu helfen, wo es vonnöten ist. Bereits zum fünften Mal in Folge spendete der FC Germania wegen Neuanschaffungen aus dem Bestand gelöste Sportausrüstung, die noch funktionstüchtig und hochwertig ist, aber einfach nicht mehr benötigt wird, in bedürftige Regionen der Erde. „In dieser besinnlichen Zeit ist es für uns ein Leichtes, ein klein wenig selbst Weihnachtsmann spielen zu dürfen“, erläutert Andi Nowey, Geschäftsführer der FC Germania und federführend bei der Spendenaktion. „Klar ist, dass wir damit keine Mahlzeit ersetzen können, aber wenn wir damit ein Lächeln erzielen, ist allen schon ein klein wenig geholfen.“ Nach Ghana (Kwahu Atibie Odwen Anomah FC/ 2009), Haiti (Champions Pétion-Ville/ 2010), Nepal (CS Sano Gaucharan/ 2011) und Bolivien (Huichuraya/ 2012) hat das „Kontinent-Hopping“ dieses Mal in der Pazifik-Region Ozeaniens Halt gemacht. Papua-Neuguinea, nach Indonesien und Madagaskar der drittgrößte Inselstadt der Welt, belegte im Ranking des Weltentwicklungsindex‘ im Jahr 2012 den 156. Platz von insgesamt 187 aufgeführten Ländern der Erde, und wurde in 2013 zum Ziel des FC Germania erklärt. In Zusammenarbeit mit dem Honorarkonsul in Papua-Neuguinea wurde der Kontakt zu Chiquie Posman, einem der prominentesten Fußballer des Landes hergestellt. Dieser wusste auch umgehend einen Empfänger für das Sport-Paket zu vermitteln. Der FC Rapatona ist ein aufstrebender Verein aus dem Stadtteil Boroko der Insel-Hauptstadt Port Moresby und wendet sehr viel Engagement für die Jugendarbeit auf. Der deutsche Honorarkonsul vor Ort, Eddie Pfeiffer, übergab das Paket mit je zwei Trikotsätzen für Erwachsene und Jugendliche im Bisini Sportgelände. Dabei berichtete er ausführlich über die ruhmreiche Vergangenheit des deutschen Fußballs und wie groß die Traditionen dort geschrieben werden. Zudem ging er auch darauf ein, wie Deutschland die Entwicklung des Fußballs in Papua-Neuguinea beeinflusst hat. „Diese Präsentation und auch die neue Ausrüstung wurde von unseren Spielern hervorragend aufgenommen“, beschrieb Posman die Übergabe. Dadurch schaffte es der FC Germania sogar mit einer Meldung in die landesweite Tageszeitung „The National“. Zwar wurde der Friedrichsfelder Klub fälschlicherweise als Mannheim FC in die Bundesliga und Mannheim selbst nach Ostdeutschland versetzt, aber das dürfte die Verantwortlichen nicht weiter geschmerzt haben. „Dieser Zeitungsbericht, der uns vorliegt, hat uns schon ein wenig zum Schmunzeln gebracht. Aber sogleich macht es uns stolz und glücklich, wieder für strahlende Gesichter gesorgt zu haben“, so Nowey. Unterdessen liegt beim FC Germania im Materiallager bereits neue Sportausrüstung bereit für einen neuen Empfänger im Jahr 2014. Wo es dieses Mal hingehen soll, nachdem jeder Kontinent bereits einmal bedacht wurde, blieb noch geheim.

 


 

29.12.12

Germania-Trikots landen in den Anden

Fußballklub spendet Sportausrüstung nach Bolivien

(wy) Der FC Germania Friedrichsfeld ist ein gemeinnütziger Verein. Das hat er sich selbst auf die Fahnen geschrieben und nur wenige Tage, bevor der Fußballklub in sein Jubiläumsjahr zum 110.Geburtstag startet, hat er selbst Weihnachtsmann gespielt. Seit einigen Jahren schon haben es sich die Klubverantwortlichen zu einer feinen Tradition gemacht, funktionsfähige, aufgrund von Neuanschaffungen jedoch nicht mehr benötigte Trikot-Ausrüstungen in bedürftige Regionen der Welt zu spenden. Im Januar 2010 war es der Kwahu Atibie Odwen Anomah FC in Ghana, der sich über einen kompletten Satz Trikots in gelber Farbe erfreuen durfte. Ein Jahr später wurde der Klub Champions Pétion-Ville in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince mit einer Trikotspende bedacht, was einen großen Beitrag leistete, das Elend nach der verheerenden Erdbebenkatastrophe zu lindern. Im Januar 2012 dann ging das nächste Fußball-Hilfspaket der Germanen nach Nepal, ein vom Hochgebirge Himalaya geprägtes Land, das zu den ärmsten Staaten in Asien zählt. Zum einen durfte sich die St.Xavier’s School in Jawalakhel erfreuen, weiterhin wurde der Klub CS Sano Gaucharan Gyanshwor in Kathmandu bedacht. „Es macht uns stolz, dass unsere Spenden bislang immer genau an der richtigen Stelle angekommen sind,“ unterstreicht Organisator Andi Nowey die Bedürftigkeit der bisherigen Empfänger. „Natürlich können unsere Trikots keine Mahlzeit ersetzen, jedoch wurde uns berichtet, dass der Empfang stets strahlende Gesichter produziert hat.“ Nach Afrika, Mittelamerika und Asien sah das „Kontinent-Hopping“ dieses Mal vor, einen Empfänger in Südamerika glücklich zu machen. Trotz seiner großen Vorkommen an Bodenschätzen wie Silber ist Bolivien das ärmste und exportschwächste Land Südamerikas, fast die Hälfte der Bevölkerung lebt in extremer Armut. In Zusammenarbeit mit der Botschaft in Boliviens Hauptstadt La Paz haben sich die Germanen an ein Kleinstprojekt in Huichuraya in der Provinz Pacajes angehängt. „Im Rahmen des Projektes hat die Botschaft die Ausstattung der Dorfschule und eines Kinderspielplatzes sowie einer Wasserpumpe in dem etwa drei Autostunden von La Paz entfernten Dorf finanziert,“ erklärt Katharina von Braun von der deutschen Botschaft. Die Projekteinweihung wurde festlich zelebriert und dabei von den Kindern eingeübten Tänze aufgeführt und Gedichte vorgetragen. Besonders freuten sich die Kinder über die mitgebrachten Geschenke: Neben Schreibheften, Malbüchern, Stiften und Spielen konnte auch der Trikotsatz des FC Germania Friedrichsfeld übergeben werden. „Das Dorf Huichuraya ist durch starke Armut geprägt und der Dorfschule fehlte es bisher an einer Grundausstattung. Durch die Wasserpumpe ist die Schule nun an die Wasserversorgung angeschlossen,“ so die vor Ort stationierte Botschaftsmitarbeiterin von Braun. Ein weiterer Trikotsatz des FC Germania Friedrichsfeld ging an eine Gemeinde in Challacollo in der Provinz Oruro, zudem wurde auch noch eine Schule in Santiago O‘kola mit einem dritten mitgeschickten Sportpaket bedacht werden.

Unterdessen sind die Planungen für die nächste Spende bereits in vollem Gange. Das Ziel steht bereits fest, wird aber noch nicht bekannt gegeben. „Es wird in den Pazifik gehen,“ ließ sich Andi Nowey zumindest ein Stück weit in die Karten schauen. „Momentan sind wir aber auch noch auf der Suche nach Sponsoren, die uns bei der aufwendigen Logistik unterstützen,“ gibt der Germania-Geschäftsführer noch das größte Problem mit auf den Weg. Doch vom Ziel abgehalten hat auch das bislang noch nicht.

 


30.12.11

Germania-Trikots gehen ins Himalaya

Fußballklub spendet Sportausrüstung/ Nach Ghana und Haiti ist Nepal das neue Ziel

(wy) Die Mannschaft von CS Sano Gaucharan in den Trikots des FC Germania. In der Mitte Henning Hansen,, ständiger Vertreter der Deutschen Botschaft in Kathmandu, rechts neben ihm Trainer Birat Jung Shahi, ehemaliger Nationalspieler Nepals.

Seit zwei Jahren hat sich der Fußballverein FC Germania Friedrichsfeld das Ziel gesetzt, nicht mehr benötigte Trikots in bedürftige Regionen der Welt zu spenden. Über die noch funktionsfähige, aber aufgrund von Neuanschaffungen beim FC ausrangierte Ausrüstung erhielt im Januar 2010 der Kwahu Atibie Odwen Anomah FC in Ghana, und im Januar 2011 konnte eine neuerliche Spende an den Klub Champions Pétion-Ville in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince übergeben werden.

Nun war es erneut soweit: Nach Afrika und Mittelamerika lautete das Ziel dieses Mal Nepal, ein vom Hochgebirge Himalaya geprägtes Land, das sich auf der von den Vereinten Nationen herausgegebenen Liste der ärmsten Länder der Welt auf Platz 143 von insgesamt 175 Staaten befindet. "Unsere Spenden sollen dorthin gehen, wo sie wirklich gebraucht werden," begründet Andi Nowey, der dieses Projekt alljährlich betreut und durchführt, die Länderauswahl. In diesem Jahr konnten sogar zwei Trikotsätze aus dem Mannheimer Vorort nach Asien überführt werden, so dass sich gleich zwei Empfänger über das Fußball-Hilfspaket freuen dürfen.

Die Kindertrikots und -Stutzen wurden von Felix Jaeger, Mitarbeiter der Deutschen Botschaft in Kathmandu, an die St. Xavier's School in Jawalakhel übergeben. Ein Spielball, erworben mit Mitteln der Deutschen Botschaft, ergänzte die Spende. "Die St. Xavier's School verfügt über einen Fußballplatz, der an Schultagen für das Fußballtraining der Schule, an Wochenenden auch für Sportaktivitäten anderer genutzt wird," berichtet Felix Jaeger. Unterrichtet werden die Klassenstufen eins bis zwölf mit insgesamt fast 2000 Schülerinnen und Schülern. Ungefähr 110 Schüler erhalten aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation ein Stipendium. Des Weiteren beherbergt die Schule mit Derek Fetz eines der größten Nachwuchstalente der Region.

Die zweite Ausrüstung mit den Seniorentrikots wurde an die Spieler des CS Sano Gaucharan Gyaneshwor in Kathmandu übergeben. Die Fußballer im Alter von 18 bis 25 Jahren spielen in Nepals B-Liga und trainieren täglich. "Im Februar und März steht ein großes Turnier an, und der Platz ist in einem ziemlich schlechten Zustand," beschreibt Jaeger die Lage des finanziell nicht auf Rosen gebetteten Klubs. "Umso mehr erfüllt uns mit Stolz und Freude, dass die Trikotspenden an der richtigen Stelle angekommen sind," erklärt Andi Nowey vom FC Germania.

"Beide Empfänger haben ihren besonderen Dank an den FC Germania für die Spende ausgedrückt," schickte der Botschafts-Mitarbeiter Felix Jaeger mit auf den Weg nach Deutschland. Auch für das kommende Jahr ist wieder eine Trikotspende aus Friedrichsfeld angedacht. Das Ziel steht bereits fest, wird aber noch nicht bekanntgegeben. "Es wird nach Südamerika gehen," ließ sich Andi Nowey zumindest ein Stück weit in die Karten schauen. "Momentan sind wir aber auch noch auf der Suche nach Sponsoren, die uns bei der teuren Logistik unterstützen", erläutert der Germania-Geschäftsführer das noch größte Problem. Doch vom Ziel abgehalten hat auch das bislang noch nicht.

 


29.12.10

Germania spenden Trikots für Kicker auf Haiti

(wy) Tradition hat beim FC Germania Friedrichsfeld Tradition. Nach diesem Motto wurde im vergangenen Winter bereits ein Ritual eingeführt, dass der Klub nun alljährlich wiederholen möchte. Der Fußballverein hat es sich zum Prinzip gemacht, noch funktionsfähige, aber aufgrund von Neuanschaffungen nicht mehr benötigte Trikot-Ausrüstungen an bedürftige Regionen in der Welt zu spenden.

So konnte sich im Januar 2010 der Kwahu Atibie Odwen Anomah FC in Ghana bereits über einen kompletten Satz Trikots des FC Germania Friedrichsfeld erfreuen. In diesem Winter haben sich die Verantwortlichen eine der ärmsten Regionen der Welt ausgesucht, um dort zumindest auf sportlicher Ebene zu helfen.

"Haiti ist im letzten Jahr durch eine Naturkatastrophe stark gebeutelt worden und dort liegt der Fußballsport nahezu brach," begründet Andi Nowey, der dieses Projekt alljährlich in seinen Händen betreut und durchführt, die Länderauswahl. Fast genau vor einem Jahr hatte ein schweres Erdbeben den Karibikstaat buchstäblich in seinen Grundmauern erschüttert, Nach Haitis Premierminister Josephe Bellrive belief sich die Zahl der Todesopfer auf 316 000 Menschen, also fast die Einwohnerzahl Mannheims.

Und so wurde in Friedrichsfeld Anfang November 2010 ein großes Paket vorbereitet und auf den Weg gebracht, in dem sich zwei Trikotsätze, ein Ball sowie ein Wimpel des FC Germania befanden, "der damit auch in die große, weite Welt hinausgetragen wird," so Nowey.

Empfänger dieses Fußball-Hilfspaketes war die Fußballschule "Champions Port-au-Prince" in Haitis Hauptstadt, die derzeit nicht betrieben werden kann, da auf dem Gelände des Fußballplatzes ein Camp eingerichtet wurde, auf dem Familien in Zelten untergebracht sind, die ihre Häuser durch das Erdbeben verloren haben.

Die Übergabe der Trikots vor Ort erfolgte durch Stephanie Kestler, eine Vertreterin der deutschen Botschaft in Port-au-Prince, die mit den Gegebenheiten in Haitis Hauptstadt inzwischen sehr vertraut ist. "Die Trikots wurden auf einem Fußballplatz übergeben, der hinter einem eingestürzten Kloster liegt. Man muss an den Ruinen vorbeigehen, um auf den Fußballplatz zu gelangen," beschreibt Kestler die Situation bildlich.

Dennoch sei die Freude über die Zuwendung des Mannheimer Fußballklubs sehr groß gewesen und die Fußballschule hofft, dass innerhalb der nächsten Monate das Camp geräumt werden kann und die Familien wieder feste Behausungen erhalten, so dass dann die Renovierung des Platzes und die Wiederaufnahme des Fußballbetriebs erfolgen kann. Dann dürften die Trikots aus Friedrichsfeld auch ihre Feuertaufe erleben.

 


 

29.08.09

FC-Fußballer spenden Trikots für Afrikaner

Auf Vermittlung des ehemaligen Friedrichsfelder FC-Spielers Oliver Niegel kam ein Kontakt zu Vickers Ampadu zustande. Der gebürtige Ghanaer Ampadu, der inzwischen in Bad Schönborn heimisch geworden ist, unterstützt von Deutschland aus seinen Heimatfußballverein Kwahu Atibie Odwen Anomah FC, der in der Division Two Eastern League (Middle Region) in dem westafrikanischen Land antritt.

In Ghana sind derzeit in 250 Fußballvereinen etwa 125 000 Fußballer aktiv, die sportliche Ausrüstung ist in den meisten Klubs mehr als mangelhaft. Der FC Germania Friedrichsfeld hat deshalb nicht lange überlegt und für den Kwahu Atibie Odwen Anomah FC aus seinem Fundus einen fast neuwertigen Satz Trikots für den Verein gestiftet und damit einen Beitrag für einen weiteren geregelten Spielbetrieb in dem Klub gesorgt. Voraussichtlich im kommenden Winter wird Ampadu mit den Spenden im Gepäck wieder in sein Heimatland reisen und sämtliches gesammeltes Sportmaterial überreichen.